125 Jahre EFG Neudorf-Platendorf
Wir haben 2025 das 125-jährige Bestehen unserer Gemeinde gefeiert. So haben wir im Anschluss an den Entedankgottesdienst ein neu designtes Kreuz an der Dorfstraße enthüllt.
Unsere Jubiläumswoche vom 02.-09. November 2025 stand unter dem Motto: "Shalom - Mehr als Frieden!" und begann mit einem Gottesdienst zum Thema "Dankbarkeit". Die Besucher erfreuten sich im Anschluss an den Stellwänden mit vielen alten Bildern (z.T. von 1928) und den zahlreich ausgelegten Fotoalben. Die Gäste schwelgten in Erinnerungen und immer wieder hörte man: "Weißt du noch ...? Damals waren wir ...!"
Am Freitagabend (07.11.25) hat Heiko Bräuning uns viele Aha-Erlebnisse in einem lebendigen Vortrag mit Liedern erleben lassen und erklärte uns verschiedene hebräische Wörter. Viele Gäste aus den umliegenden Orten und Gemeinden waren unserer Einladung gefolgt. Bei einem großen Buffet mit guten Gesprächen ging der Abend zu Ende.
Am Samstag (08.11.25) gab es einen Konzertabend mit Heiko Bräuning. Aus seinem Repertoire und dem SongAtelier sang er tiefsinnige und tröstende Lieder. Dabei erzählte er auch die Entstehungsgeschichten der einzelnen Lieder.
Am Sonntag (09.11.25) erlebten wir einen Festgottesdienst. Der Gemeindeleiter führte durch den Gottesdienst und stellte den Mut, die Dankbarkeit und die Vision unserer Vorfahren für das Dorf und die Gemeinde dar. Auch der historische Geschichtsabriss war sehr interessant.
Der Sassenburger Bürgermeister stellte in seiner Festansprache das gemeinsame Interesse und Bemühen von politischer Gemeinde und Kirchengemeinde heraus. Es geht beiden Institutionen um Menschen in der Sassenburg, um das Mit- und Untereinander der Kirchen und die Verantwortung in der Gesellschaft. Bei Kaffee, Kuchen, Getränken und Häppchen klang der Vormittag aus.Es waren segensreiche Tage.
Lutz Walter

Wir blicken auf ein lebhaft gefülltes Jahr 2025 zurück. Bei 117 Gemeinde-Mitgliedern und einem großen Freundeskreis, der am Gemeindeleben teilnimmt, erreichen wir mehr als 80 Kinder. Die Betreuung in den verschiedenen Gruppen erfolgt durch etwa 30 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Diakonin für junge Gemeinde (halbe Stelle) koordiniert diesen Bereich.
Eine Ausgabestelle der „Tafel“ in unseren Räumen hatte einen großen Mitarbeiterkreis – leider wurde die Zusammenarbeit seitens der Tafel im Herbst beendet. Ein recht aktiver (Jung-)Senioren-Kreis mit dem Namen „Treff60±“ macht Themen-Nachmittage und Ausflüge, die teils auch von Interessierten unterhalb der 60J gern besucht werden.
Auch ohne Pastor können wir unsere Gottesdienste einladend und mit Tiefgang gestalten, wünschen uns natürlich eine nicht zu lange Vakanz. Verschiedene Musikteams sorgen für eine bunte Mischung beim Lobpreis und Gemeindegesang.
Autor: Stefan Voges, Anzahl der eingereichten Bilder: 1, Fotograf: Stefan Voges
Im Dank auf unseren Herrn schauen wir als Erlöserkirche auf ein reich gesegnetes Jahr zurück. Vieles von dem, was wir erleben durften, erfüllt uns mit tiefer Freude und Dankbarkeit gegenüber Gott. Ein besonderer Grund zur Freude ist unsere Kinderkirche. Die Zahl der Kinder, die regelmäßig kommen, ist gewachsen. Es ist bewegend zu sehen, mit welcher Offenheit und Begeisterung sie Gottes Wort aufnehmen. Gleichzeitig hat Gott uns neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschenkt, die sich mit Hingabe einbringen. Dadurch konnten Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und neue Impulse gesetzt werden. Wir erleben, dass Gott Menschen beruft und zurüstet, um in seiner Gemeinde mitzuarbeiten. Auch unsere Gottesdienste sind gut besucht. Dabei sind es nicht nur die Zahlen, die uns ermutigen, sondern vor allem die erfahrbare Gegenwart Gottes in unserer Mitte. Im Lobpreis spüren wir eine wachsende Tiefe und Freude an der Anbetung. In den Predigten wird Gottes Wort klar verkündigt und spricht hinein in den Alltag der Geschwister. Immer wieder hören wir Rückmeldungen, wie sehr einzelne Impulse ermutigen, korrigieren und neu ausrichten. Im Anschluss an die sonntäglichen Gottesdienste pflegen wir Gemeinschaft bei gemeinsamem Essen. Diese Zeiten sind geprägt von Herzlichkeit, offenen Gesprächen und echtem Interesse füreinander. Hier wächst zusammen, was Gott zusammenführt: langjährige Gemeindeglieder und Menschen, die neu dazukommen. Wir sind dankbar, dass dieses Zusammenführen von Bestehendem und Neuem so gut gelingt. Es herrscht eine Atmosphäre der Wertschätzung, des gegenseitigen Respekts und der Freude über den gemeinsamen Glauben an unseren Herrn Jesus Christus. Das Jahr 2025 stand für uns unter dem Leitwort aus dem Johannesevangelium, Kapitel 13, Verse 34–35: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt … Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Dieses Wort hat uns in besonderer Weise begleitet. Wir erleben, wie Geschwister neu entfacht werden von der Liebe Christi – nicht nur innerhalb der Gemeinde, sondern auch in ihren Familien und in ihrem persönlichen Umfeld. Es wächst der Wunsch, Gottes Liebe weiterzugeben, Versöhnung zu suchen und ein Zeugnis im Alltag zu sein. Sehr dankbar sind wir auch für das gute und herzliche Verhältnis zu unserer Zweiggemeinde in Oebisfelde. Einige unserer Geschwister besuchen dort regelmäßig die Gottesdienste und unterstützen treu in Diensten wie Musik und Predigt. Man hat sich lieb, trägt einander im Gebet und steht füreinander ein. Auch dort sind die Gottesdienste – wenn auch in kleinerem Rahmen – gut besucht. Wir erleben, dass Gott wirkt. Immer wieder kommen Gäste aus dem Ort, die neugierig sind und erleben möchten, was die freikirchliche Gemeinde ausmacht. Wir sehen darin Gottes Führung und offene Türen. Im September durften wir zudem ein beson
deres Ereignis feiern: das 75-jährige Jubiläum unserer Gemeinde. Dieses Fest begann mit einem Lobpreisabend, um unseren HERRN in die Mitte zu stellen. Auch wares bewegend, alte Weggefährten wiederzusehen die vor vielen Jahren Teil der Gemeinde waren. Es wurden Erinnerungen ausgetauscht und gemeinsam Gott für sein treues Wirken durch die Jahrzehnte gedankt. Dieses Jubiläum hat uns neu bewusst gemacht, wie Gott unsere Gemeinde durch Höhen und Tiefen getragen hat und wie viele Menschen durch die Arbeit der Gemeindeberührt wurden. Im November fand in unseren Räumlichkeiten ein Revival Treffen der Teestuben Arbeit statt. Nach mehreren Jahrzehnten sah man sich endlich wieder. Die gemeinsame Zeit wurden von allen Teilnehmern, die aus dem ganzen Bundesgebiet angereist sind, sehr genossen. Es war interessant zu hören, welchen Weg die alten Weggefährten nun eingeschlagen haben und wo Gott sie heute zum Segen setzt. So blicken wir mit großem Dank zurück und mit Zuversicht nach vorn. Gott hat uns im vergangenen Jahr reich beschenkt. Ihm allein gebührt die Ehre für alles Gute, das wir als Erlöserkirche erleben durften.
Autor: Sebastian Scalogna, Anzahl der eingereichten Bilder: 1
