Derzeit läuft ein interessantes und wichtiges Forschungsprojekt zur Ökumene in Deutschland, das erstmals versucht, die „Stimme der Basis“ abzubilden und theologisch in den Diskurs einzubringen. Ein Forscherteam von den Universitäten in Mainz und Berlin haben einen Fragebogen entwickelt, um die Motivation, die Anliegen, die Frustrationen und die Vision von ökumenisch Engagierten Menschen zu erfassen,
und zwar von ökumenisch Engagierten auf allen Ebenen: vor Ort in christlichen Initiativen, die einfach „selbstverständlich ökumenisch“ sind, in Ökumene-Ausschüssen, in regionalen oder lokalen ACKs – alle, die Lust haben, ihre Kreuze zu setzen, sind herzlich eingeladen!




Die ökumenisch verantwortete Kampagne „#beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ möchte dazu anregen, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Auch und gerade im Blick auf die Feste wird die Verwurzelung des Christentums im Judentum deutlich. Mit dem Stichwort „beziehungsweise“ soll der Blick auf die aktuell gelebte jüdische Praxis in ihrer vielfältigen Ausprägung gelenkt werden. Die Kampagne ist ein wertvoller Beitrag zum Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland".