IMG 2987Foto: Jürgen Tischler, vL: Andreas Stelle, Christoph und Kati Schirrmacher, Johannes Fähndrich21.05.2019/JT "Was ist das Schöne am schönen Amt?" unter dieser Fragestellung führte Pastor Johannes Fähndrich Christoph Schirrmacher als neuen Pastor in der Gemeinde Hildesheim ein. Nach nur 4 Monaten Vakanzzeit begrüßte die Gemeinde ihren neuen Pastor.

An festlich geschmückten Tischen feierte die Gemeinde am Nachmittag des 19. Mai 2019 mit einem Gottesdienst den Dienstbeginn ihres neuen Pastors. Christoph Schirrmacher war mit seiner Frau Kati und den drei Kindern Anfang Mai nach Hildesheim gezogen und hatte seinen Dienst begonnen.

Für die nur 4 Monate währende Vakanzzeit wurde die Arbeit des Berufungsrates des Bundes lobend erwähnt und auch der Dienst des Interimspastors im Ruhestand Ehrenfried Reichert gewürdigt. Der stellvertretende Landesverbandsleiter und langjährige Freund von Schirrmachers erläuterte zu 1. Timotheus 3,1, was das "Schöne" an einem geistlichen Amt sein könnte und ist. Natürlich könnte es das "Einkommen zum Auskommen" sein, die Anerkennung oft im Mittelpunkt zu stehen oder die Chance seine Gaben einzusetzen. All das ist erstrebenswert, aber nach Fähndrich nicht das eigentlich "Schöne". Gipfel und Geschenk des geistlichen Amtes sei die damit verbundene notwendige Nähe zu Jesus. Mit ihm zusammen arbeiten zu dürfen und auf seinem Fundament zu bauen, sei das wirklich erstrebenswerte im Dienst. Das allein trage auch durch, wenn die anderen schönen Dinge an ihre Grenzen kämen. 

Der Gemeindesaal war gut gefüllt, die Stimmung erwartungsvoll und froh, das Kuchenbüffet verlockend ausgestattet. Genauso herzlich und bunt gestalteten sich die Grußworte in der kirchengeschichtlich bedeutsamen Stadt. Der evangelische und katholische Vertreter traten gemeinsam auf, die Allianz grüßt und auch unser Landesverband war durch den Vertrauenspastor Lothar Leinbaum und den Referenten Jürgen Tischler vertreten.

Erwartungsvoll macht sich die Gemeindeleitung nun mit ihrem neuen Pastor auf den Weg in Hildesheim Gemeinde zu gestalten. "Wir sind eins, folgen deinem Namen. Wir sind eins, ehren dich alleine.", mit diesem Lobpreislied ging der Gottesdienst fröhlich zu Ende. 

Bericht: Jürgen Tischler; Fotos: Heike Hager und Jürgen Tischler